Letzte Aktualisierung: Sonntag, 01. März 2009 16:39

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Rundgang um den Lago di Poschiavo

Der Wanderweg um den Lago die Poschiavo 

Der Lago di Poschiavo kann in rund 2 Stunden Marschzeit auf einem angenehmen und flachen Weg umrundet werden. Ganz besonders der Weg am linken Seeufer ist  interessant. Der Weg nimmt seinen Anfang wenige Schritte vom Hotel Miralago entfernt,  bei der Holzbrücke über dem Bach in Richtung Brusio. Kleine Bänke laden auf der ganzen Strecke an aussichtsreichen Stellen zum Verweilen ein. Wer den Rundgang bei Sonnenschein unternehmen möchte, wählt vorzugsweise die Nachmittagsstunden. Der Morgen hat jedoch auch seine ganz besonderen Reize. 

Seespiegel  962 Meter über Meer
Tiefste Stelle  877 Meter über Meer
Seetiefe 85 Meter

Länge des Sees

2500 Meter
Breite des Sees 750 - 1000 Meter
Wegweiser weist zum Giro del Lago hin Karte vom Giro del Lago 
Der ganze Weg könnte problemlos als kinderwagentauglich erklärt werden, wenn nicht das rund 200 Meter lange Wegstück des "Plattenweges" wäre. Oberhalb des Hauses Caneo beim kleinen Delta führt der Weg durch das Randgebiet einer Granitblockhalde. Um eine komfortablere  Begehbarkeit des Weges zu ermöglichen, wurde der Weg mit Granitplatten überdeckt. Zwischen den einzelnen Granitplatten gibt es jedoch kleinere Absätze, wodurch besonders Kinderwagen mit schwenkbaren Vorderrädern mit der Situation nicht klar kommen. Die beste Lösung des Problems besteht darin, das "Fahrzeug" inklusive "Inhalt" über diese relativ kurze Distanz zu tragen. Ansonsten kann über den ganzen Rundgang der Kinderwagen gefahren werden. 
Der Granitplattenweg Kleine Bank an aussichtsreicher Stelle Schönes Holzgeländer zur Wegsicherung 
Viele Kurven um die zahlreichen Felsnasen, sowie zwei 2 Tunnels und ein Felsenfenster sorgen immer wieder für Abwechslung. Mit vielen Windungen schlängelt sich der Weg immer nur wenige Meter über der Wasseroberfläche um die vielen Felsnasen herum und lässt den Weg als angenehm abwechslungsreich erscheinen. Die beiden Tunnels führen den Weg durch steile Felswände hindurch. Mitten im zweiten Tunnel überrascht ein Felsenfenster die Wanderer mit einem Blick auf den See und das gegenüberliegende Seeufer.
Blick beim Tunnelausgang auf den See Tunnelausgang beim 2. Tunnel
Bevor der Wind  am Morgen von der Bernina die Seeoberfläche zu kräuseln beginnt, lassen sich an verschiedenen Orten ganz eindrückliche, klare Spiegelbilder von den umliegenden Bergen beobachten. Am Nachmittag kommt in der Regel der Wind aus dem Veltlin hoch, wodurch die Seeoberfläche viele kleine Wellen aufweist und somit keine Spiegelbilder sichtbar werden.
Neue Sitzbank lädt zu einer kleinen Pause ein Am Morgen spiegeln sich die Berge im See
Am oberen Seeende muss wegen eines Kieswerkes das Seeufer über eine Strecke von rund 300 Meter verlassen werden. Am Ende des Areals kann die, je nach Wetterlage etwas staubige Strasse dort wo ein Wegweiser nach links in Richtung Le Prese zeigt, wieder verlassen werden. Bald wird das Ufer des Poschiavino erreicht und in Richtung See verfolgt. Eine kleine Brücke ermöglicht die Überquerung des Flusses kurz vor seiner Einmündung in den Lago die Poschiavo. Ab hier ist der Weg in Richtung Le Prese nicht zu verfehlen. Nach rund 10 Minuten ist die Haltestelle Le Prese erreicht. Ab hier führt wieder ein schöner Wanderweg dem Bahngeleise der Berninabahn entlang in rund 45 Minuten nach Miralago zurück. Der einzige Nachteil sind die Strassengeräusche, welche von der 10 - 20 Meter über dem Bahngeleise sich befindenden Strasse kommen. Ab Le Prese nach Miralago kann auch die Berninabahn benutzt werden, welche durchschnittlich jede Stunde in wenigen Minuten nach Miralago fährt.
Felsenfenster beim 2. Tunnel Poschiavino bei der Einmündung in den See Poschiavino bei der Brücke

 

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