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Letzte Aktualisierung: 06. März 2010 16:46
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Wanderung
mit interessanten Blicken über den oberen Brienzersee, Brienz und die
Rothornkette. Der
kleine Rundgang zum Aussichtspunkt 757.5 Meter Der
erste Rundgang beginnt direkt hinter dem Hotel, steigt zuerst leicht an
und verläuft nach einer Linksabzweigung, oberhalb des Hotels nahezu flach
in Richtung See. Nach wenigen Schritten wird ein markanter Stein mit einer
Aufschrift erreicht. Das Zitat regt uns zu einigen Gedanken zu unserem
Verhalten der Natur gegenüber. Kurz darauf ist schon die erste grüne
Sitzbank mit prachtvoller Aussicht im kühlen Schatten der Laubbäume
erreicht. Ein wunderbarer Blick über den Brienzersee in Richtung
Oberried, Niederried und Ringgenberg belohnt bereits schon die ersten
kleinen Anstrengungen. Ab hier steigt der Weg in mehreren Windungen ein
wenig steiler den Waldhang hinauf.
Viele
Ruhebänke mit Aussicht und erfrischendem Schatten Unterwegs
laden noch weitere Ruhebänke mit verschiedenen Blickrichtungen, besonders
in Richtung Brienz und die dahinterliegende Bergkette des Rieder- und
Brienzergrates mit dem markanten Brienzer Rothorn, zum Ausruhen ein.
Besonders bei heissem oder schwülwarmem Wetter sind die schattigen
Standorte der Ruhebänke besonders willkommen und laden zum Verweilen ein.
Schlussendlich wird nach rund 15-20 Minuten Aufstieg der kleine
Aussichtsgipfel mit einer Höhe von 757.5 Meter über Meer erreicht.
Panoramarundblick Der
Rundblick auf den oberen Brienzersee, das Dorf Brienz und das Brienzer
Rothorn bis zum Wilerhorn ist hier besonders eindrücklich. Eine
neuerstellte Ruhebank lädt auch hier zum Ausruhen ein, doch
schattenspendende Bäume in unmittelbarer Nähe der Ruhebank gibt es
keine. Für den Rückweg wählen wir eine andere abwechslungsreiche Route.
Bei der
Im Jahre 1822 erstellte Johannes Kehrli, Schulmeister in Brienz den Weg zum See, sowie Daniel Wyss, Pfarrer in Brienz, den Weg dem Giessbach entlang zur Schweibenalp. Im Jahre 1832 wurde das erste Gasthaus gebaut Eduard Schmidlin: 1808 - 1890, geboren am 08. Juli 1808, verstorben am 05. Februar 1890 Zum Gedenken an seine sehr wertvollen Tätigkeiten am Giessbach und seinem 200. Geburtstag wurde am 08. Juli 2008 eine kleine Gedenkfeier zelebriert. Eine kleine Tafel wurde am unteren Ende der Treppe zu seinem Andenken angebracht.
Eduard Schmidlin war an der Königlichen Hofgärtnerei in Stuttgart als Gärtner tätig. Im Jahre 1855 wurde Konrad Gerhard von Rappard neuer Besitzer vom Giessbach und fand Eduard Schmidlin als erfahrener Garten- und Anlagebauer für die Erstellung der Parkanlagen am Giessbach. Von 1856 bis 1870 war Eduard Schmidlin Verwalter im Giessbach und erster Direktor eines im Jahre 1858 erstellten Pensionshauses mit 175 Betten. Während diesen Jahren wurde die Gartenanlage vor dem Hotel, die Spazierwege zum kleinen, aussichtsreichen Gipfel auf einer Höhe von 757.5 Metern über Meer, sowie die vielen Trockenmauern und die bemerkenswerte, historische Steintreppe mit den 63 Stufen erbaut. Die Leistungen sind, wenn man bedenkt, dass zu dieser Zeit noch keine Baumaschinen, Kräne und technische Hilfsmittel vorhanden waren und alles noch vorwiegend mit Handarbeit erschaffen werden musste, ganz gewaltig. 1868 wurde Eduard Schmidlin zum Bürger von Brienz ernannt und erhielt das Schweizer Bürgerrecht.
Alte
historische Natursteintreppe Hier
erreichen wir eine
alte,
"historisch" interessante, aber gut erhaltene
Treppe aus Natursteinen, |
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| Ende Juni anfangs Juli blühen am Wegrand wunderschöne Fingerhüte | Über den kleinen Gipfel führt ein verträumter Weg im schattigen Wald | Der Weg ist selten begangen, wodurch sich die Flora prächtig entwickeln kann |
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