Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2010 14:22

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Grandhotel Giessbach

Das Hotel liegt an einer wunderbaren, aussichtsreichen Stelle, 100 Meter über dem Wasserspiegel des Brienzersees und bietet nach Süden einen direkten Blick auf die Giessbachfälle, welche sich mit imposantem Rauschen über die 14 verschieden hohe Stufen in den Brienzersee stürzen. Nach Westen gleitet der Blick weit über den ganzen See bis nach Bönigen, Interlaken und Ringgenberg. Die markante Pyramide des Niesens bildet im Hintergrund den Abschluss des eindrücklichen Panoramas. 

Seit Juli 2008 ganz neu im Grandhotel Giessbach

 

Bioschwimmbad

 

Das neu renovierte und zeitgemäss ausgebaute Grandhotel Giessbach konnte im Jahr 2004 

das 20. Jubiläum seiner Wiedereröffnung  feiern.

Nach Westen und Norden umrahmt die Bergkette des Rieder- und des Brienzergrates mit dem Harder am Westende und den markanten Gipfeln des Augstmatt- und des Tannhorns, sowie das mit seiner romantischen Dampfbahn weitbekannte Brienzer Rothorn, den berühmten Brienzersee. Das Hotel ist durch grosse Waldflächen umgeben, welche für eine saubere, mit einem feinen Harzduft vermischten Luft garantieren. Das Hotel Giessbach und seine Umgebung kann vom Fussgänger mit dem Schiff und die Standseilbahn oder mit dem Postauto ab Brienz Bahnhof bis zur Haltestelle Giessbach Abzweigung erreicht werden. Ab hier führt leicht abwärts eine kleine Strasse in rund 15 Minuten zum Hotel. Autofahrer erreichen das Hotel  ab Brienz in Richtung Axalp bis zur Abzweigung Giessbach, wo eine schmale, von der Axalpstrasse abzweigende Stichstrasse zum grossen Parkplatz am Waldeingang führt. Beim Hotel steht nur ein kleiner Parkplatz mit einer sehr beschränkten Anzahl Parkplätze für Gehbehinderte Gäste und zum Ausladen des Gepäcks zur Verfügung. 

Deshalb liegt das Hotel in einer praktisch autofreien Erholungszone. 

Ein Besuch oder auch ein Aufenthalt im Hotel Giessbach ?

Sicher wäre ein Besuch oder auch ein mehrtägiger Aufenthalt im Hotel Giessbach ein ganz besonders willkommener Höhepunkt. Weitere Informationen und Auskünfte können über die Internetadresse www.giessbach.ch eingeholt werden.

Die Giessbachfälle erforschen und erkunden

Vom Hotel Giessbach lassen sich bei einem kleineren und einem etwas grösseren und einwenig anspruchsvolleren Rundgang die Umgebung oberhalb des Hotels und der Giessbachfälle erwandern und erforschen. 

Siehe die am Kopf der Seite sich befindenden Links kleiner Rundgang, grosser Rundgang, Axalp - Giessbach und Hinterburgsee

Der Weg des ersten Vorschlages, kleiner Rundgang, ist leicht felsig, aber völlig harmlos und ungefährlich und benötigt, je nach Marschtempo und "Beschaulichkeit" rund eine Stunde und führt zu einem kleinen Gipfel oberhalb des Hotels.  Der Höhenunterschied beträgt rund 100 Meter.

Der zweite Wandervorschlag, rund um den Giessbach, ist etwas länger und der Höhenunterschied beträgt rund 300 Höhenmeter. Beide Wege sind jedoch nicht für leichte Schuhe oder Sandaletten geeignet, gute Schuhe, ev. leichte Wanderschuhe mit griffigen Gummisohlen sind für das Begehen der Wege empfehlenswert.  

Eine Beschreibung der beiden Rundgänge kann durch Anklicken der beiden Schaltflächen (kleiner Rundgang) oder (grosser Rundgang) eröffnet werden.

Der dritte Wandervorschlag, Bergwunder am Hinterburgsee, ist eine Wanderung von der Axalp aus auf einem gut angelegten Wanderweg mit nur ca.100 Meter Höhenunterschied. Ganz besonders interessant sind die vielen geschnitzten Figuren am Wegrand. Der Weg (Schnitzlerweg) zum verträumten Bergsee ist besonders für Familien mit Kindern sehr empfehlenswert.

Der vierte Wandervorschlag, Axalp - Giessbach, beschreibt den Abstieg von der Axalp ins Giessbachtal, zur Schweibenalp und den Giessbachfällen entlang zum Hotel Giessbach hinunter. 

Die zentrale Lage und die guten Schiffsanschlüsse, welche die Orte Brienz, Iseltwald, Giessbach See und Interlaken Ost verbinden, ermöglichen eine ganze Anzahl von Ausflügen und Wanderungen, wie das Freilichtmuseum Ballenberg, eine Fahrt mit der Ballenberg - Dampfbahn über den Brünigpass nach Giswil, eine Fahrt mit der Dampf - Zahnradbahn auf das Brienzer Rothorn. Weitere interessante Ausflüge in der näheren Umgebung sind die Aareschlucht, die Reichenbachfälle, (Sherlock Holmes Legende!) sowie der Uferweg auf dem linken Seeufer von den Giessbachfällen nach Iseltwald. 

Für einige der aufgeführten Ausflüge und Wanderungen können Beschreibungen und Bilder über die untenstehenden Links oder über die Links im Inhaltsverzeichnis auf der Startseite  angeklickt werden.

 

Ballenberg Dampfbahn (Seite Ballenberg - Dampfbahn)

Brienz Rothorn Bahn (Seite Brienz - Rothorn Bahn)

Reichenbachfallbahn (Seite Reichenbachfallbahn)

Aareschlucht  (Seite Aareschlucht)

Ebenfalls eine Rundfahrt mit dem 

Dampfschiff Lötschberg auf dem Brienzersee oder dem 

Dampfschiff Blümlisalp auf dem Thunersee  

bieten eine gemütliche, willkommene und erholsame Abwechslung. 

75 Zimmer mit heimeliger Ausstattung, in verschiedenen Preiskategorien, bieten für rund 144 Gäste während eines längeren oder auch kürzeren Urlaubes ein wohnliches Zuhause. 

Bewegte Vergangenheit

Durch die Balkontüre ist der Brienzersee bis Ringgenberg in Sicht

Eine fleissige Gärtnerin pflegt die vielen Blumen um dem Hotel 

dunkelrote Geranien, wie Samt, zieren den Eingang

 

Giessbachfälle vom Hotel aus aufgenommen Von der Seilbahnstation zum Hotel ist die Treppe von Blumen umrahmt Hotel Giessbach hinter dem Wasservorhang des grossen Wasserfalles betrachtet
Ein Abendessen an einem warmen Sommerabend hier auf der Terrasse.......ein wahrer Traum Wenige Schritte vom Hotel entfernt bieten ruhige und  schattige Ruhebänke Gelegenheit in Gedanken zu träumen

 

Parkrestaurant mit Blick auf die Giessbachfälle

Das motivierte Personal kurz vor dem Eintreffen der Gäste beim Abendessen

Blick durch das für das Abendessen mit viel Liebe vorbereitete Parkrestaurant

 

In der verglasten Veranda des Restaurants mit Blick auf den Giessbach Die Tische sind für das Abendessen vorbereitet und warten auf die Gäste Die Tische sind festlich gedeckt für ein Familien Festessen 

 

Im inneren des Parkrestaurants Bitte Platz nehmen alles ist bereit

 

Wie ein Märchenschloss ragt das Hotel Giessbach bei der Anfahrt mit dem Schiff  zur Schiffsanlegestelle Giessbach See über den Wald  Ein letzter kleiner Spaziergang auf der Terrasse vor dem Schlafengehen

 

Das Hotel liegt in guter Luft zwischen Sauerstoff spendenden Laubbäumen Türmchen in der Südost - Ecke des Hotels neben einer wertvollen Buche Das Tannhorn hat morgens früh noch einen Nebelkragen

Bioschwimmbad

Hotel Giessbach hat nun zur Freude der Gäste auch ein neuzeitliches Bio Schwimmbad

Der enorme Vorteil eines biologischen Schwimmbades liegt daran, dass das Schwimmbad auch völlig frei von Chemikalien, wie Chlor funktioniert. Viele Leute klagen bei konventionellen Schwimmbädern wegen dem Chlor an Allergien und Hautreizungen. Das Wasser im Bio - Bad ist viel weicher und angenehmer.

Die Reinigung geschieht durch die Wasserzirkulation des Badewassers beim Durchfliessen in  meterdicken Kiesschichten der Regenerationszone. Die Pflanzen in der Regenerationszone beleben nicht nur die Anlage, sondern beanspruchen die im Wasser sich befindenden Nährstoffe, wodurch der unerwünschte Algenwuchs stark vermindert werden kann. Im Juli 2008 konnte die von der  Gartenbaufirma Graf in Bolligen bei Bern erstellte biologische Badeanlage eingeweiht und in Betrieb genommen werden. 

Wasserproben vom  kantonalen Labor in anderen Bio - Badanlagen  konnten immer eine einwandfreie, keimfreie Wasserqualität feststellen.

Das neue Becken ist nun auch frei von Wasserverlusten. Eine regelmässige Ergänzung des Badewassers ist nicht mehr notwendig. Die Wassertemperatur kann nun 25 Grad erreichen.

Die Regenerationszone vom Bio - Schwimmbecken...

...wird durch blühende Schwertlilien belebt

 

Das Schwimmbecken im Vordergrund  .... .... und die reinigende Regenerationszone

 

In diesem Anlageteil geschieht die Entkeimung.... ....und die Regeneration des Badewassers

 

Eine kleine Geschichte über die sehr bewegte Vergangenheit des Hotels Giessbach

Das Hotel Giessbach kann auf eine sehr bewegte Geschichte zurückblicken. Hoch und Tief wechselten einander ab und das Hotel war immer wieder vom Untergang bedroht.

1870: Die Giessbachdomäne ist für Fr. 900'000 in den Besitz der Hotelierfamilie Hauser übergegangen. Der Architekt Horace Edouard Davinet, ein Denkmal erinnert südlich unterhalb des Hotels an diesen berühmten Architekt, erhielt den Auftrag, ein 5 stöckiges Palasthotel zu erstellen

1875: Nach 2 jähriger Bauzeit wurde das Gebäude fertig gestellt

1879:  Die Standseilbahn wurde erstellt. Das Hotel Giessbach wurde ein beliebtes Reiseziel von Industriellen und Fürstlichkeiten aus Russland, Indien, Afrika und Europa.

1883:  Ein Grossfeuer zerstörte das Werk. Das Gebäude wurde jedoch sofort wieder erstellt. Schon damals wurde jeder Luxus geboten. Vor dem 1. Weltkrieg wechselte das Hotel mehrmals den Besitzer. Das Hotel serbelte vor sich hin.

1947: Ein neuer Giessbachretter: Fritz Frey-Fürst, Besitzer der Hotels auf dem Bürgenstock  erwarb die Liegenschaft für Fr. 190'000 

1949: Das Hotel wurde nach einer Totalrenovation wieder eröffnet.

1950: Der Regierungsrat des Kantons Bern stellte die ganze Giessbachdomäne unter Naturschutz

1953: Das Kleinkraftwerk in Giessbach See wurde gebaut und das ganze Hotel wurde elektrifiziert.

1978: Ein erneuter Untergang droht und ein Neubau wurde geplant

1979: Am 24. September hat eine Arbeitsgruppe sich zusammengefunden, um eine Rettung des Giessbaches anzustreben

1982: Die Umweltorganisation Helvetia nostra gründete durch die Initiative von Franz Weber die Stiftung "Giessbach dem Schweizervolk". Die Domäne des Giessbaches konnte von den Besitzern Frey für den Betrag von 3 Millionen gekauft werden.

Folgende Finanzierung wurde ermöglicht:

1/2 Million durch den Kanton Bern

1/2 Million durch die Gemeinde Brienz

2 Millionen durch eine gesamtschweizerische Sammelaktion.

Die Gründung einer Aktiengesellschaft Parkhotel Giessbach AG ermöglichte das Zusammentragen der notwendigen Finanzen für eine Totalrevision. Bis 1988 konnte die Summe von 10 Millionen in Form von Aktien zum Zweck einer Totalrenovation in mehreren Etappen zusammengetragen werden.

Als erste Bauetappe wurde die Küche und das Restaurant erneuert, 

1984: Eröffnung des Restaurants

Jährlich wurde während der Winterzeit ein weiteres Stockwerk renoviert ohne den Hauch von  Nostalgie zu zerstören.

1985: 1. Stock

1986: 2. Stock

1987: 3. Stock

1988: Ostsaal, Davinet - Salon, Foyer, Treppenhaus

1990: Mit einer letzten Kapitalerhöhung um 2 Millionen wurde die Finanzierung der letzten grossen Bauetappe gesichert.

Heute bietet das Grandhotel Giessbach für jeden Geschmack seine Besonderheiten.

 

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