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Letzte Aktualisierung: 05. März 2009 17:14
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Besonders eindrücklich sind die Giessbachfälle mit dem Schiff, zum Beispiel mit dem Dampfschiff "Lötschberg", von Brienz oder von Interlaken Ost zu erreichen. Als Alternative gilt unter ortskundigen Besuchern der romantische Uferweg zwischen Iseltwald und den Giessbachfällen. Nach rund 1 1/2 Stunden angenehmer Wanderung dem Seeufer entlang sind die Schiffstation Giessbach See, die Talstation der romantischen Giessbach- Standseilbahn und die tosenden Wasserfälle erreicht. Der grosse Wasserfall Ein kurzer Spaziergang über den Metallsteg unter dem grossen Wasserfall oberhalb des "Grandhotel Giessbach" gehört zur obligaten Entdeckung. Wie hinter dünnen Stoffgardinen erscheint das Hotel Giessbach hinter dem Wasservorhang. Die Giessbachfälle können auf der rechten Seite des Giessbaches in Richtung Schweibenalp weiter verfolgt werden. Besonders in den frühen Nachmittagsstunden während den Monaten Juni und Juli können kurz vor der obersten Brücke, nach einem Aufstieg von ca. 45 Minuten oberhalb des Hotels, im Wasserstaub der Wasserfälle eindrückliche Regenbogen beobachtet werden. Besonders im Frühsommer im Monat Juni, wenn im Gebiet der Faulhornkette noch bedeutende Schneemengen liegen, sind die Wasserfälle durch die bedeutende Wassermenge des Schmelzwassers ganz besonders imposant. Für einen Rundgang um die tosenden Giessbachfälle führt auf der Seite Hotel Giessbach eine Schaltfläche zum grossen Giessbachrundgang, wo mit einer Beschreibung mit Bildern diese interessante und eindrückliche Wanderung vorgestellt wird. |
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| Ein Regenbogen im Wasserstaub der oberen Wasserfälle in den frühen Nachmittagsstunden. | Hotel Giessbach durch den Wasservorhang des Giessbachfalles betrachtet | Unterster Wasserfall in Giessbach See |
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| Über dem grossen Wasserfall lässt sich ein schöner Blick auf das Hotel erhaschen | Metallsteg hinter dem grossen Wasserfall, der Besucher kann gefahrlos hinter dem Wasserfall durchschreiten | Grosser Wasserfall von unten, der Metallsteg ist rechts und links oben neben dem Wasserfall sichtbar |
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| Erfrischender Wasserstaub kühlt und reinigt die Luft | Der grosse Wasserfall mit dem Metallsteg hinter dem Wasservorhang | Über 14 Stufen stürzt sich der Giessbach in den 400 Meter tiefer liegenden Brienzersee |
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| Nach grösseren Regenfällen entsteht eindrücklicher Wasserstaub .... | ....und die Felsen verschwinden völlig unter dem Wasser | Bei starken Gewittern kommt der Giessbach braun wie Schokolade |
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Winterlicher Giessbach mit Eisfällen statt Wasserfällen Foto: Matthias Kögl |
Aus den Jahren von 1820 bis 1830, als die ersten Versuche für die Erschliessung der Giessbachfälle durch die Herren Kehrli und Wyss aus Brienz unternommen wurden, erhielten die 14 Wasserfälle von oben bis zum See die folgenden Namen von bekannten Persönlichkeiten aus der Berner Geschichte:
1. Berchtold von Zähringen: Gründete im Jahre 1191 die Stadt Bern
2. Cuno von Bubenberg: Als Schultheiss von Bern in den Jahren 1269 - 1271 nachgewiesen
3. Walo von Greyerz: Wohltäter des oberen Spitals in Bern 1374
4. Die Neunhaupt: Vom 13. bis 15. Jahrhundert ein Geschlecht in Bern
5. Ulrich von Erlach: Schultheiss von Bern 1446
6. Wendschatz Peter: Venner (Fähnrich) im Laupenkrieg im Jahre 1339
7. Rudolf von Erlach: Anführer der Berner im Laupenkrieg im Jahre 1339
8. Hans Matter: Anführer der Berner in der Schlacht bei St. Jakob an der Birs im Jahre 1444
9. Niklaus von Scharnachthal: Schultheiss von Bern 1463
10. Seckelmeister Fränkli: Exponent im Twingherrenstreit im Jahre 1470
11. Hans von Hallwyl II: Anführer im Murtenkrieg im Jahre 1476
12. Adrian von Bubenberg: Verteidiger in Murten im Jahre 1476
13. Hans Franz Nägeli: Anführer der Berner bei der Eroberung der Waadt im Jahre 1536
14. Schultheiss Niklaus Friedrich von Steiger: Letzter Schultheiss von Bern von 1729 bis 1799
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